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25Jul/107

Netbooks gepimpt

Die Netbooks der ersten Generation wurden oft mit Linux oder WindowsXP auf den Markt gebracht. Die Geräte mit Linux waren für viele User zu kompliziert zu bedienen und die mit WindowsXP waren oft sehr behäbig. Vor kurzem konnte ich Jolicloud als eine recht interressante Alternative ausprobieren.

Basierend auf einer Ubuntu Distribution werden Anwendungen im Stile von Apps ähnlich wie in Android oder iPads verwaltet. Eine Vielzahl (700+) ist in einer Art Appstore verfügbar. Durch das App Konzept ist eine "Programminstallation" mit einem Mausklick ohne weiteren Konfigurationsaufwand möglich. Die Geschwindigkeit der Anwendungen ist hervorragend und erzeugt ungläubiges Staunen. Ein optimales System um älteren Geräten ein neues Leben einzuhauchen.

Die enge Vernetzung verbunden mit einer Registrierung beim Anbieter ist jedoch nichts für Datenparanoiker.

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  1. Die Systeme mit Linux waren nicht zu kompliziert, das Problem ist eher ein “Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht”. Der Nutzer kennt nur Windows XP und das schon seit langem und lässt sich nicht auf andere Systeme bzw. Bedienkonzepte ein. Zumindest nicht bei klassischen Rechnern.

    Dass das durchaus anders sein kann zeigt der Erfolg von Android und iPhone

  2. Zumindest hat es Anfänger überfordert. Programminstallationen waren schon eine Hürde.

  3. Hab’ Jolicloud v0.9 Mitte Juli testweise in einer VM installiert und online auf v1.0 upgedatet gehabt (anders ist es zu dem Zeitpunkt ja nicht möglich gewesen)…und angenommen, irgendwas ist schief gelaufen, so abgrundtief häßlich sich der neue Desktop (html5) präsentiert. Aber es soll tatsächlich so sein…würg.

    Wichtig ist aber der Fakt, daß JC auf Ubuntu 9.10 basiert, nicht dem aktuellen 10.04, was entsprechend alte/veraltete Programme bedeutet.

    Seit heute ist übrigens v1.0 als .iso ziehbar, was zumindest den umständlichen Weg Installation v0.9 → Update auf v1.0 ersetzt.

    Insgesamt gesehen ist JC zwar interessant, aber will ich wirklich, daß Hinz & Kunz sehen, was ich gerade installiert habe oder will ich wissen, was jene eben ins System gebracht haben? Ist facebook wirklich so dermaßen unverzichtbar? Will ich tatsächlich einen JC-Account, nur um normale Updates fahren zu können?

  4. Ja – die Oberfläche ist simpel – nur Apps und nichts anderes – finde ich nicht sooo schlecht.
    Der verwendete Kernel ist relativ aktuell und auch die Programmversionen sind nicht unbedingt veraltet.
    Facebook ist keine Vorraussetzung für die Nutzung von JC , eine Registrierung dagegen schon. JC kann sehen was du installiert hast, nicht schön, aber verschmerzbar und umgehbar.
    apt-get upgrade geht auch ohne Anmeldung an JC
    Es wurde kein Root PW vergeben – versuch mal die Netzwerkeinstellungen von DHCP auf Manuell zu stellen – um es zu übernehmen brauch man Root ;-) – Konsolenübung und gut, aber umständlich.

    Beachtet man das Ziel von JC finde ich haben sie einen guten Job gemacht.

  5. Naja, Linux zu kompliziert und so halte ich aber für ein Gerücht. Es kommt auf die Distribution drauf an, auf die Implementation der freien Technik und natürlich darauf ob der HW Vendor das (genau wie er es mit W32 macht) vorkonfiguriert und ob freie Treiber vorhanden sind.

  6. Der Banner führt zu “http://http//www.jolicloud.com/”.

  7. Danke – und korrigiert ..


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